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Das Löten von Metallen ist in vielen Branchen entscheidend, da es das Verbinden von Metalloberflächen erleichtert. Die Zusammensetzung der Lötstelle variiert je nach Branche, von der Unterhaltungselektronik bis zur Luft- und Raumfahrtindustrie. Die Wahl des richtigen Lötmittels ist für die Funktionalität und Zuverlässigkeit unerlässlich.
Lötmaterialien stehen vor der Herausforderung, sowohl zuverlässig als auch umweltfreundlich zu sein. In der Luft- und Raumfahrtelektronik ist zuverlässiges Lötmetall entscheidend, während gleichzeitig strenge Vorschriften wie die RoHS-Normen (Restriction of Hazardous Substances) der EU und bleifreie Standards der USA eingehalten werden müssen. Diese Vorschriften zielen darauf ab, giftige Schwermetalle aus den Abfallströmen zu entfernen.
Branchen, die auf zuverlässiges Lötzinn angewiesen sind, stehen vor Problemen, wenn Blei aus ihren Loten entfernt wird, da dies zu Qualitätsproblemen wie Zinn-Whiskerbildung führen kann. Diese Anforderungen erschweren die Lieferkette für Lötmaterialien, da sowohl bleifreie als auch hochzuverlässige Lote benötigt werden.
Bleilot und bleifreies Lot sind die gängigsten Lötmetalle. Bleilot, bekannt für seine Beständigkeit und einfache Handhabung, enthält Blei. Aufgrund von Umwelt- und Gesundheitsrisiken hat sich jedoch ein Trend zu bleifreiem Lot entwickelt. Bleifreies Lot ersetzt Blei durch Metalle wie Zinn, Silber oder Kupfer und ist umweltfreundlicher. Es erfüllt strenge Vorschriften wie die RoHS-Richtlinie der EU, bringt jedoch Herausforderungen wie höhere Schmelztemperaturen und mögliche Zinn-Whiskerbildung mit sich. Die Wahl zwischen bleihaltigem und bleifreiem Lot hängt von den spezifischen Anforderungen, Umweltvorschriften und dem Bedarf an Zuverlässigkeit ab.
Der Umstieg auf bleifreie Lötmaterialien hat die Lieferkette komplexer gemacht. Es erfordert strenge Maßnahmen zur Trennung der verschiedenen Lotarten während des gesamten Herstellungsprozesses:
Lothersteller müssen sicherstellen, dass sie die richtige Zusammensetzung liefern.
Hersteller von Bauteilen müssen das Lot bei Eingang, während des Prozesses und vor dem Versand von Komponenten wie PCBs (Leiterplatten) an Kunden prüfen.
Elektronikhersteller müssen sicherstellen, dass alle Komponenten den Spezifikationen entsprechen.
Dieser Ansatz gewährleistet die Integrität des Lötmetalls während des gesamten Produktionszyklus und stellt die Herausforderungen des Übergangs zu bleifreien Alternativen dar.
Die genaue Identifizierung und Überprüfung der Lotzusammensetzung ist heute wichtiger denn je. Tragbare RFA-Bleitester, wie der S1 TITAN, haben sich als unverzichtbare Werkzeuge erwiesen. Sie ermöglichen eine schnelle Prüfung der Zusammensetzung von Lot, ob in der Fabrikhalle oder bei der Inspektion fertiger Bauteile. Diese Geräte erkennen nicht nur das Vorhandensein von Blei, sondern analysieren auch die gesamte elementare Zusammensetzung.
Ein besonderes Merkmal dieser Technologie ist die integrierte Kamera, die eine präzise Lokalisierung des Analysebereichs ermöglicht, auch bei Lötkugeln und Lötstellen an fertigen Produkten. Die tragbaren RFA-Handspektrometer von Bruker sind leicht, handlich und äußerst schnell, was zur Vermeidung von Ungenauigkeiten in der Lieferkette und Materialverwechslungen beiträgt.
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